Die Restaurierung

1935 wurde der Palazzo Tergesteo "als Gebäude von herausragender künstlerischer Bedeutung" unter Denkmalschutz gestellt. Zwei Jahre später entwarf der triestinische Ingenieur Orazio Sturli ein radikales Renovierungsprojekt für die Galerie, das aber wegen dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges nie umgesetzt wurde. 1953 ließen die Eigentümer die Fassaden mit insgesamt 5.000 Quadratmetern Oberfläche restaurieren und neu streichen. Die Denkmalbehörde entschied sich für Antikgelb, "eine erholsame und angenehme Farbe".

1957 wurde die neue, vom triestinischen Architekten Alessandro Psacaropulo entworfene Galerie mit einem abgesenkten Tonnengewölbe und einer Kuppel aus Glasbeton in der Mitte eingeweiht. Langsam zog das Leben wieder dort ein und die Galerie mit ihren eleganten Geschäften wurde wieder zu einem Treffpunkt der Einwohner von Triest.

Nach der philologischen Restaurierung im Jahr 2009 erstrahlt der Palazzo Tergesteo wieder im Glanz der Epoche der Habsburgermonarchie und bietet ungefähr 20 Gewerbeeinheiten und 80 Wohnungen und Büroräume. Die in Größe und Art unterschiedlichen Gewerbeeinheiten erstrecken sich auf den 4.000 qm der "Galerie Tergesteo", die seit Urzeiten der wichtigste Treffpunkt der Einwohner von Triest ist.

Das Gebäude hat, abgesehen vom Erdgeschoss und dem Mezzanin, vier weitere Stockwerke und im vierten Stock befinden sich die Mansarden.

Im Mittelpunkt der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten stand der Umbau der Galerie, welche ihr ursprüngliches Aussehen aus dem 19. Jahrhundert zurückerhielt. Dank der Erhöhung des Daches des Mezzanins wurden hier nach dem französischen Vorbild der Passagen, zusätzlich zu den Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss, weitere Gewerbeflächen geschaffen.

Palazzo Tergesteo Restaurierung